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Woher stammt eigentlich das Bingo?
Bingo ist ein beliebtes Spiel und basiert auf einer Art ‚Lotterie‘, bei welcher die Zahlen angesagt werden und von den Spielern in ihren Karten markiert werden, wenn diese Zahlen darauf enthalten sind.
Der Ausdruck Bingo ist eigentlich eine Variante von ‚Beano‘, dem ursprünglichen Namen des Spiels. Es erhielt diesen Namen, da die Spieler früher Bohnen verwendet haben, um die bereits angesagten Zahlen zu bedecken. Ein Spieler mit einem vollständigen Muster hat dann „Beano!“ ausgerufen.
Die Wurzeln des Spiels können bis in das Italien des 16. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Das Spiel hat sich anschließend schnell über ganz Europa verbreitet und gewann rasch an Beliebtheit.
Das erste Auftauchen in den USA war an einem Fasching in Atlanta im Jahre 1929.
Die Geschichte hinter dem Namenswechsel von ‚ Beano‘ zu ‚Bingo‘ ist eigentlich ziemlich lustig. Dabei spielt ein Seemann namens Edwin Lowe eine Rolle. Lowe hörte einen Beano-Spieler versehentlich „Bingo!“ ausrufen und entschied im gleichen Moment, dass dieses Wort besser ‚klingt‘ und sich das Spiel unter dem Namen Bingo besser vermarkten ließe.
Lowe hatte sich dazu entschieden, das Spiel mit Hilfe eines Professors der Universität von Cambridge namens Carl Lefler in der Massenproduktion produzieren zu lassen. Lefler half Lowe bei der Herstellung von 6.000 verschiedenen Zahlenkombinationen und die Bingokarten waren bereit für die Massenproduktion.
Als das Spiel immer beliebter wurde, wurde Lowe von einem katholischer Priester gebeten, das Spiel in seiner Kirche aufführen zu dürfen, um damit Spenden zu sammeln. Nach dem Erfolg dieses Spendenexperiments begannen alle Kirchen in den USA, das Bingo ebenfalls für diesen Zweck zu verwenden. Dies half sehr, viele Spieler mit diesem Spiel vertraut zu machen.
Es wird geschätzt, dass um das Jahr 1934 bereits mehr als 10.000 Spiele pro Woche gespielt wurden. Heutzutage werden alleine in den USA wöchentlich um die 90 Millionen Dollar für das Bingo ausgegeben.
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